Sicher durch Münster

„Sicher durch Münster“ - so lautet das Motto der Ordnungspartnerschaft „Verkehrsunfallprävention“, zu der sich neben Stadt und Polizei 24 weitere Partner zusammengeschlossen haben. Stellvertretend für alle Mitglieder schickten gestern Martin Schulze-Werner, Leiter des Ordnungsamtes (vorne, 2.v.l.), und Reinhard Schulte, Leiter Verkehrsmanagement der Stadtwerke (vorne, l.), einen Bus der Stadtwerke mit dem Hinweis auf die Ziele der Ordnungspartnerschaft auf große Fahrt. Foto: Kutzendörfer

Münster - Das Risiko, in Münster bei einem Verkehrsunfall verletzt zu werden, ist groß. In den vergangenen fünf Jahren registrierte die Polizei jeweils zwischen 8600 und 9200 Unfälle, bei denen 1500 bis 1600 Personen zu Schaden kamen. Die Ordnungspartnerschaft „Verkehrsunfallprävention“ hat sich vorgenommen, die Zahl der Verkehrsunfälle in Münster bis zum Jahr 2010 um zehn Prozent zu senken. Auf dieses ehrgeizige Ziel macht jetzt ein Gelenkbus der Stadtwerke aufmerksam, der gestern unter dem Logo „Sicher durch Münster“ seinen Dienst aufnahm.

Münster bildete mit 585 bzw. 576 verunglückten Menschen pro 100.000 Einwohner in den Jahren 2005 und 2006 das Schlusslicht der Verkehrsunfallbilanz Nordrhein-Westfalens. Die vorläufigen Zahlen für 2007 bestätigen diesen Trend. Ein besonderer Schwerpunkt lag hier bei den Radfahrer. Die Ordnungspartnerschaft „Unfallprävention“, der sich neben der Stadt und der Polizei weitere 24 Partner angeschlossen haben, will den Verkehr auf Münsters Straßen sicherer machen und die Aktivitäten auf dem Gebiet der Unfallverhütung mit zahlreichen Maßnahmen intensivieren.

Martin Schulze-Werner, Leiter des städtischen Ordnungsamtes, und Reinhard Schulte, Leiter Verkehrsmanagement der Stadtwerke, stellten den neuen Kampagnenbus mit dem dreifarbigen Logo gestern auf dem Prinzipalmarkt vor. Zu dem Ortstermin vor dem Rathaus waren auch zahlreiche weitere Mitglieder der Ordnungspartnerschaft erschienen.

„Ich freue mich, dass wir jetzt mit unserem Anliegen, die Sicherheit auf Münsters Straßen zu erhöhen, auf diese Weise in die Öffentlichkeit gehen“, sagte Martin Schulze-Werner. Reinhard Schulte erläuterte den Weg, den der Kampagnenbus nehmen wird. „Er soll mindestens ein Jahr lang  zwischen Mauritz und Gievenbeck, zwischen Hiltrup und Kinderhaus, also in der gesamten Stadt und ihren Außenbezirken, unterwegs sein.“ Der Wagen werde wie alle anderen Busse der Fahrzeugflotte je nach Bedarf im Linienverkehr eingesetzt, so der Leiter Verkehrsmanagement der Stadtwerke.

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